Erfahrungsbericht Augenlasern in Bratislava bei Excimer

Erfahrungsbericht Augenlasern in Bratislava bei Excimer

Augenlaser Erfahrungsbericht von Bernhard:

So, vier Monate sind nun vergangen und nun möchte ich einen Erfahrungsbericht schreiben:
Mein Bruder und ich haben uns eigentlich schnell entschieden etwas gegen unsere Fehlsichtigkeit zu unternehmen. Aber welche Behandlung soll es denn sein? Diese Frage war eigentlich nach zig Internetseiten schnell klar. No-Touch sollte es sein. Also kein Schnitt im Auge (egal ob mit Laser geschnitten oder mit Messer von einem Chirurgen). Dann noch das passende Laserinstitut finden. Da wurde auch schnell Excimer klar. Preis und Standort waren sehr passend und der Abholservice ab Wien natürlich sehr verlockend (wer will schon halbblind durch die Gegend gondeln).
Gesagt, gebucht! Alles ausführlich beschrieben was vor dem Termin zu beachten ist (keine Linsen die letzten zwei Wochen vor Termin usw.). Mit einer SMS wurde unser Transport ab Hauptbahnhof Wien organisiert und dieser war auch pünktlich und sehr freundlich. Das Transportfahrzeug war obere Klasse mit viel Platz und Ledersitzen. Also schon ein guter Start.
Pünktlich angekommen wurde uns durch einen deutschsprachigen Berater alles genauestens erklärt. Formulare auf Deutsch wurden erklärt und besprochen und dann ausgefüllt. Die Klinik ist sehr nett eingerichtet, wenn auch eher zweckmäßig. Aber es wirkt alles ordentlich und sauber. Es ist in der Früh schon einiges los. Um die 20 Leute tummeln sich neben den zahlreichen Betreuern, Assistenten und Chirurgen. Wir wurden sogleich zu den Untersuchungen gebeten. Diese wurden ruhig und genau durchgeführt. Ein Chirurg gibt dann grünes Licht, wenn die Werte passen.
Mittagessen gab es auch – Sandwiches und Cookies. Aber nach großem opulenten Essen war uns sowieso nicht zumute :D .
Mittags wurde dann genau die Auswertung besprochen und die Nachbehandlung und die OP-Abläufe besprochen. Wieder alles auf Deutsch und in ruhiger Atmosphäre.
Dann ging es los. Augen noch einmal eingetropft bekommen und dann warten. Vor der OP bekommt man eine leichte Beruhigungstablette um es etwas angenehmer zu machen. Kopfbedeckung und Schuhkleidung drauf und ab in den furchtbar kalten OP-Saal. Wenn es wirklich wem zu kalt wäre, es gibt sterile Decken :D. Die Chirurgin und deren Assistentin arbeiteten schnell und akkurat. Die OP selbst dauerte knapp 10 Minuten.
Ich war doch etwas erstaunt was da alles am Auge gemacht wurde und fragte daraufhin einen Berater. Dieser setzte sich dann zu mir nach der OP und erklärte mir ausführlich die Abläufe. Sie müssen sehr wohl ein wenig im Auge rumfahren (desinfizieren, markieren) aber dies ist alles schmerzfrei. Vielleicht etwas unangenehm und etwas ungewohnt (für Linsenträger sollte es sowieso keinerlei Probleme darstellen).
Gut, danach wurden wir ins Hotel gefahren und verbrachten relativ schmerzfrei (Juckreiz, Fremdkörpergefühlt war schon vorhanden) den Abend in Bratislava.
Am nächsten Tag wurden wir nach dem Frühstück im Hotel abgeholt und zur Nachuntersuchung wieder ab in die Klinik. Alles gut verlaufen.
Sachen packen und wieder ab nach Wien.
Zu Hause in Wien angekommen bin ich dann mal ins Bett gefallen und hab den Tag durchgeschlafen :D
Sehen war am Tag eins und zwei noch relativ schwer. Computer oder Smartphone oder gar Fernseher gingen überhaupt nicht. Gut ein wenig spazieren in der frischen Herbstluft tat den Augen wirklich gut.
Nach drei Tagen kommt die Schutzlinse raus. Dies war für mich als ehemaliger Linsenträger natürlich eine Kleinigkeit. Für meinen Bruder stellte sich dies aber als kleine Herausforderung dar. Er selbst kann sich nicht ins Auge fahren und Augenarzt oder Optiker machen das leider nicht. Natürlich hätte er jederzeit wieder in die Klinik fahren können. Dort nehmen Sie die Schutzlinse gerne heraus. Aber er wohnt leider nicht um die Ecke. So musste ein Freund ran. Aber nach einem Versuch war auch dies erledigt. Danach sieht man leider schlechter als gleich nach der OP. Hat mich gewundert aber nach einem klärenden Telefonat mit der Klinik war ich beruhigt und bin wieder ins Bett.
Nach einer Woche bin ich wieder in die Arbeit und hab eher leichtere Tätigkeiten verrichtet. Sport war die ersten zwei Wochen leider keiner möglich. Bei höherer Beanspruchung spürte ich sofort Kopfschmerzen von den Augen ausgehend.
Hmm – kann es gar nicht mehr genau datieren, aber glaube ab der dritten Woche ging leichter Sport wieder. Ab Woche vier waren dann auch die Hanteln wieder im Einsatz und ab Woche sechs konnte wieder ordentlicher Kraftsport betrieben werden ohne jegliches Druckgefühl auf den Augen.
Die Nachbehandlung ist eigentlich recht einfach. Man bekommt ausreichen Tropfen mit nach der OP. Blaue zum Feuchthalten, grüne zum Desinfizieren und rote dann für die Unterstützung der Heilung. Musste eigentlich nichts nachkaufen. Das Tropfen ist wirklich eine Kleinigkeit im Vergleich was man sich sonst so mit Linsen alles antun musste.
Nach drei Monaten ist jegliches Tropfen vorbei. Ich war total begeistert und bereue jetzt im vierten Monat nur noch eins: das ich nicht schon früher hingegangen bin!
Ich hatte knapp -6 Dioptrien auf beiden Augen und für mich ist es ein neues Lebensgefühl! Ich bin begeistert. Ich sehe, wenn ich aufstehe und wenn ich einschlafe. Das erste Mal in meinem Leben! Beim Sport verrutscht keine Linse mehr, beim Schwimmen kann ich endlich den Kopf unter Wasser halten und viele weitere Beispiele die jeder Brillenträger und Linsenträger kennt.
Kurz gesagt: Die Behandlung ist eine Kleinigkeit. Die Heilung dauert etwas (eine Woche bis 10 Tagen Ruhe würde ich schon sagen). Aber das Ergebnis passt perfekt. Der Preis ist sowieso ein HIT und die Betreuung in Bratislava ist wirklich 5 Sterne wert.
Ich würde meine Behandlung mit 5 Sternen beurteilen.

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